Projektreferenz – Interaktive Wissenschaftsausstellung









Die Zukunft des Riechens: Gestaltet wurde die Ausstellung von Paul Bauer, Interaktive Medien Potsdam, Studio Klarheit Filmproduktion Dresden, Jörg-Peter Bauer, Detlef Schweiger, Henry Puchert und Tobias Ehlich.
www.interaktivemedien.com
www.studioklarheit.de
perceptronics.science
henrypuchert.de
schweigwerk.de
Die Ausstellung ist im Schaufenster der Forschung in den Technischen Sammlungen im Auftrag der TU Dresden entstanden.
Zu sehen ist die Ausstellung
bis zum 01.11.2026
Finanziert ist sie durch die VolkswagenStiftung aus dem Programm »Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation«.
© Text, Grafik & Foto
Paul Bauer – Interaktive Medien GbR
© Fotos
TU Dresden – Crispin-Iven Mokry
Was wäre, wenn Roboter riechen könnten?
Der Geruchssinn:
Die unterschätzte Superkraft
Der Geruchssinn ist ein mächtiger,
unsichtbarer Navigator, den wir im Alltag oft nicht wahrnehmen.
Verglichen mit dem Geruchssinn vieler Tiere ist der des Menschen jedoch unterentwickelt – in der Tierwelt finden wir wahre Riechchampions:
Sie erschnüffeln Nahrungsquellen über viele Kilometer hinweg, können Emotionen bis ins kleinste Detail analysieren und erkennen schwere Krankheiten am Körpergeruch, noch bevor Symptome auftreten.
Es wäre ein zivilisatorischer Meilenstein, eine riechende Technologie zu beherrschen, welche diese Höchstleistungen der Natur für uns Menschen nutzbar macht.
Olfaktorische
Perzeptronik
Wenn Maschinen
das Riechen lernen
Doch wie übersetzt man ein hochkomplexes Naturphänomen wie den Geruchssinn in Hard- und Software? Die Antwort liegt in einem noch jungen Forschungsfeld – der Perzeptronik.
Perzeptronik befähigt Maschinen zur Sinneswahrnehmung, zu Erinnerungen,
Wissen und Denken.
Sie ist eine Wissenschaftsdisziplin, die durch Fortschritte in der Sensortechnologie und vor allem die Entwicklung von künstlicher Intelligenz möglich geworden ist.
Der Wissenschafts- und Technologiestandort Dresden, ist einer der weltweit führenden Mikroelektronik-Standorte. Er bietet perfekte Bedingungen zur Erforschung und Erprobung von Zukunftstechnologien.
Im von der VolkswagenStiftung, geförderten einzigartigen Verbundvorhaben »Olfactorial Perceptronics« erforschen drei mitteldeutsche Spitzenforschungs-einrichtungen die Zukunft der elektronischen Nase. An diesem Projekt, was von Prof. Gianaurelio Cuniberti, Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnologie, geleitet wird, sind neben der Technischen Universität Dresden auch das Universitätsklinikum Dresden, sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt.
Die Projektpartner gehören zur absoluten Weltspitze auf ihren jeweiligen Fachgebieten. Gemeinsam arbeiten sie an einem ambitionierten Ziel: der Entwicklung riechender Maschinen, die leistungsstärker sind, als die Riechchampions der Tierwelt.
Die interaktive Wissenschaftsausstellung
Die Zukunft des Riechens –
Von der Nase zu riechenden Maschinen
Die interaktive Wissenschaftsausstellung
baut auf dem einzigartigen Verbundvorhaben auf. Sie macht die Forschung der drei mitteldeutschen Spitzenforschungs-einrichtungen zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar.
Sie vermittelt Wissen anhand von interaktiven Hands-on-Objekten, Versuchsmodellen, Medien- und Software-Installationen.
Gezeigt werden Exponate zu den Themen Medizin, Biologie, Chemie, Psychologie, Geschichte, Nanotechnologie und Materialwissenschaft.
Die Ausstellung führt
durch drei Themenbereiche:
• Portal 1 – Die biologische Nase
• Portal 2 – Der Kosmos der Gerüche
• Portal 3 – Die elektronische Nase
In jedem Portal finden sich Video-Interviews mit jungen Wissenschaftlerinnen und den international führenden Expert:innen der mitteldeutschen Spitzenforschungseinrichtungen.
Ausstellungsvideos
→ Alle Videos der Ausstellung (YouTube-Playlist)
Wie funktioniert die elektronische Nase?
Wissenschaft Interview
Prof. Gianaurelio Cuniberti
Wie funktioniert die Nase?
Wissenschaft Interview
Prof. Thomas Hummel
Was ist die Psychologie des Riechens?
Wissenschaft Interview
Prof. Ilona Croy